Die Nachkommen der Deutschen in den USA



Abb.1: Die USA-Nation 2000 A.D. und mehrheitliche Abstammungen (hellblau: mehrheitlich deutsch)

Im 19. Jahrhundert nahm die deutschsprachige Presse an Bedeutung und Ansehen zu, was zum Entstehen einer Reihe weiterer deutschsprachiger Zeitungen beitrug. Während des Ersten Weltkrieges mussten jedoch viele von ihnen ihr Erscheinen wegen mangelnder Leserschaft einstellen.

Einige deutschsprachige Zeitungen erscheinen noch heute: Die „New Yorker Staats-Zeitung“ brachte ihre erste Ausgabe am 24. Dezember 1834 heraus und ist somit eine der ältesten in den Vereinigten Staaten. Das „Washington Journal“, eine deutschsprachige Zeitung, die im District of Columbia herausgegeben wird, ist die älteste Zeitung der amerikanischen Hauptstadt. Bis 2004 erschien in New York die deutschsprachige jüdische Zeitung „Der Aufbau“. Weitere Zeitungen: http://www.press-guide.com/usa.htm

Deutsch im weiteren Sinne waren daneben mehrere Jiddische Zeitungen. Das weitbekannteste Beispiel war „Der Forverts“ (dt: „Vorwärts“). Diese Zeitung ist heute als „The Forward“ auf Jiddisch, Russisch und Englisch veröffentlicht; der ursprüngliche Titel leitete direkt aus der gleichnamigen Zeitung der deutschen SPD ab.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache_in_den_Vereinigten_Staaten
(24-XI-2007)

Beim Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg 1917 - beginnend bereits ab 1914 - entwickelte sich schnell eine stark anti-deutsche Haltung in der amerikanischen Öffentlichkeit. Deutsch-Amerikaner, insbesondere Einwanderer, wurden der Parteinahme für das Deutsche Reich beschuldigt. Deutsch zu sprechen, galt als unpatriotisch. Z. B. hieß der Hot Dog vor dem 1. Weltkrieg Frankfurter, wurde dann aber in Hot Dog umbenannt. Viele Familien anglisierten in dieser Zeit ihren Familiennamen (zum Beispiel von Schmidt zu Smith, Schneider zu Taylor, Müller zu Miller usw.), fast alle schränkten den Gebrauch der deutschen Sprache stark ein. Viele Staaten verboten den Gebrauch von Deutsch in der Öffentlichkeit und den Sprachunterricht. Nachdem in Ohio, Iowa und Nebraska der Deutschunterricht selbst in Privatschulen verboten worden war, wurden 1923 in einer Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofes (Meyer v. Nebraska) diese Gesetze als unvereinbar mit der Verfassung wieder aufgehoben. Doch der durch die anti-deutsche Hysterie entstandene Schaden war nicht wieder gutzumachen. Deutsch war aus der Öffentlichkeit so gut wie verschwunden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Sprache_in_den_Vereinigten_Staaten
(24-XI-2007)

Am 18. Mai 2006 beschloss der Senat eine Resolution, nach der Englisch zur „Nationalsprache“ erklärt wird. Hintergrund ist die in den Vereinigten Staaten heftig geführte Debatte zum Thema Immigration. Knapp 18 Prozent der Einwohner der USA sprachen im Jahr 2006 zu Hause nicht Englisch. Zehn Prozent gaben bei der Volksbefragung 2000 Spanisch als Muttersprache an.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/USA
(24-XI-2007)

Allerdings hatte bereits vor 1914 eine sehr große Zahl der deutschen Einwanderer die deutsche Sprache freiwillig aufgegeben, um sich möglichst schnell in die angelsächsische US-Gesellschaft zu integrieren.
Reichskanzler Fürst v. Bismarck beklagte diesen Umstand in einem Ausspruch, daß sich kein Volk so schnell von seiner Nation lossage wie die deutschen Auswanderer im Ausland.

In den österreichisch-ungarischen Staatskundeunterrichtsbüchern werden unter anderem die österreichisch-ungarischen Bürger vor den Einwanderernationen gewarnt, die unter fadenscheinigen Angeboten europäische Einwanderer anlocken wollen.

Nationale Herkunft der weißen Amerikaner nach einer Volkszählung von 1790 in Anteilen

Land Prozent
England 59,7
Nordirland/Ulster 10,5
Deutschland 8,9
Irland 5,8
Schottland 5,3
Wales 4,3
Holland 3,
Frankreich 2,1
Schweden 0,3

 

Europäische Einwanderung zwischen 1820 und 1978 in Zahlen

Unvollständige Liste

Land Total
Deutschland 6.978.000
Italien 5.294.000
Großbritannien 4.898.000
Irland 4.723.000
Österreich-Ungarn 4.315.000
Russland 3.374.000
Schweden 1.272.000
Norwegen 856.000
Frankreich 751.000
Griechenland 655.000
Portugal 446.000
Dänemark 364.000
Niederlande 359.000
Finnland 33.000

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Einwanderung_in_die_Vereinigten_Staaten



Religion der US-Amerikaner

Die US-amerikanische Regierung führt kein offizielles Register über den Religionsstatus seiner Einwohner. Das United States Census Bureau darf selbst keine Fragen zur Religionszugehörigkeit stellen, veröffentlicht aber die Ergebnisse anderer Umfragen.
 In einer Umfrage der City University of New York 2001 bezeichneten sich rund 52 % der Bevölkerung als protestantisch, 24,5 % als römisch-katholisch 14,2 % gaben keine religiöse Überzeugung an (rund 5,4 % waren explizit Atheisten oder Agnostiker), 3 % waren Mitglied einer orthodoxen Kirche, 2 % waren Mormonen, 1,4 % waren Juden und 0,5 % waren muslimisch. Kleinere Gruppen, je 0,3 bis 0,5 %, bezeichneten sich als Buddhisten (0,5 %), Hindus (0,4 %), Adventisten, Zeugen Jehovas oder hingen dem Unitarismus (0,3 %) an. 
Die größte einzelne Konfession war die Römisch-Katholische Kirche, gefolgt von der Southern Baptist Convention
,
der United Methodist Church und den Mormonen.

Die Zahl der praktizierenden Christen ist im Vergleich zu anderen westlichen Industrieländern sehr hoch. Allerdings hat auch hier der Bevölkerungsanteil, der sich zum Christentum bekennt, in den Jahren von 1990 (86,2 %) bis 2004 (81 %) abgenommen.

Quellenangabe: http://de.wikipedia.org/wiki/USA
24-XI-2007






Zu Abb.1:
Deutsche Version von Image:Census-2000-Data-Top-US-Ancestries-by-County.svg.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Census-2000-Data-Top-US-Ancestries-by-County-german.svg

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Gebet für den Heiligen Vater Benedikt XVI.
 
OREMUS PRO PONTEFICE NOSTRO BENEDICTO,
DOMINUS CONSERVET EUM,
ET VIVIFICET EUM,
ET BEATUM FACIAT EUM IN TERRA,
ET NON TRADAT EUM IN ANIMAM INIMICORUM EIUS.
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