Das "III. GEHEIMNIS VON FÁTIMA"


"Nach den zwei Teilen, die ich schon dargestellt habe, haben wir links von Unserer Lieben Frau etwas oberhalb einen Engel gesehen, der ein Feuerschwert in der linken Hand hielt; es sprühte Funken und Flammen gingen von ihm aus, als sollten sie die Welt anzünden; doch die Flammen verlöschten, als sie mit dem Glanz in Berührung kamen, den Unsere Liebe Frau von ihrer rechten Hand auf ihn ausströmte: den Engel, der mit der rechten Hand auf die Erde zeigte und mit lauter Stimme rief: Buße, Buße, Buße! Und wir sahen in einem ungeheuren Licht, das Gott ist: „etwas, das aussieht wie Personen in einem Spiegel, wenn sie davor vorübergehen“ einen in Weiß gekleideten Bischof „wir hatten die Ahnung, daß es der Heilige Vater war“. Verschiedene andere Bischöfe, Priester, Ordensmänner und Ordensfrauen einen steilen Berg hinaufsteigen, auf dessen Gipfel sich ein großes Kreuz befand aus rohen Stämmen wie aus Korkeiche mit Rinde. Bevor er dort ankam, ging der Heilige Vater durch eine große Stadt, die halb zerstört war und halb zitternd mit wankendem Schritt, von Schmerz und Sorge gedrückt, betete er für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete. Am Berg angekommen, kniete er zu Füßen des großen Kreuzes nieder. Da wurde er von einer Gruppe von Soldaten getötet, die mit Feuerwaffen und Pfeilen auf ihn schossen. Genauso starben nach und nach die Bischöfe, Priester, Ordensleute und verschiedene weltliche Personen, Männer und Frauen unterschiedlicher Klassen und Positionen. Unter den beiden Armen des Kreuzes waren zwei Engel, ein jeder hatte eine Gießkanne aus Kristall in der Hand. Darin sammelten sie das Blut der Märtyrer auf und tränkten damit die Seelen, die sich Gott näherten."

Schwester Lucia schrieb das dritte Geheimnis am 3. Januar 1944 A.D. auf und übersandte es dem Bischof von Leiria in einem versiegelten Umschlag, der es wiederum Papst Pius XII. übersandte.

Lucia hatte außen auf den Umschlag geschrieben, daß das Geheimnis nicht vor dem 1960 A.D. geöffnet werden dürfe.

Papst Johannes XXIII. öffnete den Umschlag mit dem III. Geheimnis in jenem Jahr 1960, widersetzte sich aber einer Veröffentlichung, und damit dem Willen der allerseligsten Gottesmutter und Himmelskönigin.

Papst Johannes XXIII., ein Seliger der Kirche, beim Einzug zum von ihm gegen den Rat der Cardinäle initiierten ersten "Pastoralkonzil" der Kirchengeschichte, dem Vaticanum II (1962-1965 A.D.), in einer Zeit, in der die Kirche die aufstrebendste und zahlenmäßig größte Religion der Welt war, expandierend in der freien Welt.
Bald darauf,
1963, rief er auf dem Sterbebett: "Schließt das Konzil! Schließt das Konzil!"
Durch das Pastoralkonzil brachen die Irrlehren des Modernismus aus dem europäischen Aufklärungs- & Rationalismuszeitalter aufs neue hervor, führten zur Aufhebung der Klerus-, Ordens- und Kirchendisziplin und stürzten die Kirche in die größte Kirchenkrise seit dem dekadenten Mittelalter und der westlichen Reformation.
Johannes XXIII. mußte die Katastrophe für die Kirche allerdings nicht mehr als Papst erleben, der Papst dieser dämonischen Jahre 1963-1978 A.D. wurde nach Johannes' XXIII. Heimgang zu Gott der Patriarch Montini von Mailand als Paul VI.


Erst am 26. Juni 2000 A.D., dem Gedenkfest St. Josephmarias, des Opus-Dei-Gründers, wurde der Inhalt auf Anordnung des bereits seit 1978 A.D. regierenden Papstes Johannes Paul II. bekannt gemacht, anläßlich der Seligsprechung von zwei der drei Seherkinder (während das dritte, die Karmeliterschwester Lucia, noch am Leben war; der heilige Josephmaria hatte bekanntermaßen den Karmeliterorden sehr geschätzt). 

Die Niederschrift der Geheimnisse kommentierte Lucia mit den Worten: "Bewußt werde ich nichts auslassen. Möglicherweise vergesse ich manche Einzelheiten, die aber nicht wichtig sind."

Glaubenspräfekt Cardinal Ratzinger, der heutige Christusstatthalter Benedikt XVI., bezog das dritte Geheimnis auf jenes Attentat, das Mehmet Ali Agca am 13. Mai 1981 A.D. auf Papst Johannes Paul II. (am Jahrestag der ersten Marienerscheinung in Fátima) verübt hatte.

Bemerkenswerterweise schießen die antichristlichen Soldaten im III. Geheimnis neben den heutigen Feuerwaffen auch mit Pfeilen.



Gebet für den Heiligen Vater Benedikt XVI.
 
OREMUS PRO PONTEFICE NOSTRO BENEDICTO,
DOMINUS CONSERVET EUM,
ET VIVIFICET EUM,
ET BEATUM FACIAT EUM IN TERRA,
ET NON TRADAT EUM IN ANIMAM INIMICORUM EIUS.
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