Benedikt XVI.: Das alte römische Missale war nie verboten

Benedikt XVI.: "Das alte Missale wurde nie abrogiert und war somit prinzipiell immer zugelassen"

Der Hl. Vater Papst Benedikt XVI. erklärt in seinem dem Apostolischen Schreiben Summorum Pontificum hinzugefügten Brief an die Bischöfe ("Brief an die Bischöfe anläßlich der Publikation des 'aus eigenem Antrieb heraus gegebenen' Apostolischen Schreibens Summorum Pontificum über die Römische Liturgie in ihrer Gestalt vor der 1970 durchgeführten Reform"):


"Was nun die Verwendung des Meßbuchs von 1962 als Forma extraordinaria der Meßliturgie angeht, so möchte ich darauf aufmerksam machen, daß dieses Missale nie rechtlich abrogiert wurde und insofern im Prinzip immer zugelassen blieb. 
Im Augenblick der Einführung des neuen Meßbuchs schien es nicht notwendig, eigene Normen für den möglichen Gebrauch des bisherigen Missale zu erlassen."





Weiters erklärt der Papst in seinem Brief an die Bischöfe:
"Was früheren Generationen heilig war, bleibt auch uns heilig und groß; es kann nicht plötzlich rundum verboten oder gar schädlich sein. 
Es tut uns allen gut, die Reichtümer zu wahren, die im Glauben und Beten der Kirche gewachsen sind [...]."



Das gesamte Erklärungsschreiben an die Bischöfe auf der Heimseite des Apostolischen Stuhles: www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/letters/2007/documents/hf_ben-xvi_let_20070707_lettera-vescovi_ge.html

 
 Die Feststellung Benedikts XVI. steht damit im völligen Widerspruch zur Praxis Papst Pauls VI. und auch Johannes Pauls II.
Für die Erfüllung einer Apostolischen Konstitution (Quo primum, Papst St. Pius V., 1570 A.D.), die weiterhin gilt, bedarf es logischerweise keiner "ausnahmsweisen Erlaubnis".


 

Gebet für den Heiligen Vater Benedikt XVI.
 
OREMUS PRO PONTEFICE NOSTRO BENEDICTO,
DOMINUS CONSERVET EUM,
ET VIVIFICET EUM,
ET BEATUM FACIAT EUM IN TERRA,
ET NON TRADAT EUM IN ANIMAM INIMICORUM EIUS.
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